Zither auf Zeche - Programmänderung


Das für Samstagabend ursprünglich angekündigte Musiktheater Das Vermächtnis, ein Programmpunkt von Unter Tage, konnte leider nicht rechtzeitig fertiggestellt werden und musste aus dem Programm genommen werden. Stattdessen gibt es jetzt das Musik-Tanz-Text-Projekt Kohlenpott-Memories.

Kohlenpott-Memories für Tänzer, Instrumentalisten und Sprecher balancieren zwischen Vergangenheit und Gegenwart, bewegen sich zwischen Texten und Fotografien des Ruhrgebietsjournalisten Erich Grisar (1898 bis 1955)), den Videos und der Musik des spanischen Multimediakünstlers Pedro González und den  Klängen des Komponisten Mark Pogolski. Dazu gesellen sich Zitate aus dem Urban-Fantasy-Roman „Emschererwachen“, verfasst von 33 Jugendlichen aus dem Ruhrgebiet, die unter der Leitung von Sarah Meyer-Dietrich und Sascha Pranschke die Geschichte ihrer Heimat schreibend erforschten. Eine grandiose Reise durch Zeit und Raum, choreografiert von Kirill Melnikov.

 

Idee: Georg Glasl, Sabine Reithmaier

Komposition: Pedro González, Mark Pogolski

Videoinstallationen: Pedro González

Choreographie: Kirill Melnikov

Textfassung: Sabine Reithmaier

Mitwirkende: Jonathan Fiegl, Claudia Höpfl, Tajda Krajnc, Mara Vieider, Zither, Ronja Sophie Putz, Pedro González, Geige, und den Tänzern Alisa Uzunova und Nikita Voronin

 

Mark Pogolski, 1977 in St. Petersburg geboren, ist musikalischer Leiter der Ballett-Akademie an der Hochschule für Musik und Theater München; dort unterrichtet er auch Musiktheorie und Improvisation. Als Komponist erhielt er 2001 den Kompositions-Förderpreis der Jungen Philharmonie Brandenburg, 2002 den Ersten Preis des internationalen Alfred Schnittke Kompositionswettbewerbes in Moskau. Zu seinen Ballett-Musiken zählen Cinderella, Nosferatu, Gradus ad parnassum. 2015 war er Composer in Residence beim 4th International Conductors Masterclass El Escorial in Spanien.

Kirill Melnikov, geboren in St. Petersburg, startete seine Karriere als Solist im Mariinsky Ballett. Von 1992 bis 2005 tanzte er als Erster Solist im Bayerischen Staatsballett alle großen Rollen zwischen (Neo-)Klassik und Moderne. Seit 2007 choreographiert Melnikov auch, u.a. die Tänze für Die Stumme Serenade in München, das Ballett Cenerentola oder Nosferatu & Co. Seit 1998 arbeitet er als Pädagoge an der Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater München. Seit 2002 gibt er dort sein Wissen und Können als Professor für Klassischen Tanz und Pas de deux weiter.

Pedro González ist ein spanischer Geiger, Komponist und Forscher. Während der letzten Jahre hat er multidisziplinärer Werke geschaffen und sich mit intermediären Kunstprojekten beschäftigt. Sein Bachelor-Studium absolvierte er an der Escola Superior de Música de Catalunya. Anschließend absolvierte er als einer von acht internationalen Studierenden den zweijährigen Europäischen Masterstudiengang Contemporary Performance and Composition, der semesterweise an den Musikhochschulen EMU Tallinn, KMH Stockholm, CNSMD Lyon und HfMT Hamburg durchgeführt wird. Pedro González spielte in verschiedenen Orchestern. Seine eigenen Werke wurden bei verschiedenen europäischen Festivals aufgeführt.

 

 

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